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Zurück 06.01.2022

Pharmalp : Innovativ mit Schweizer Alpenpflanzen

Mit 53 Jahren entschied sich der Walliser Philippe Meuwly, seinen Traum in die Realität umzusetzen. In einem Alter, in dem viele schon an eine Frühpensionierung denken, startete der doktorierte Biologe mit Business-Abschluss noch einmal durch und gründete Pharmalp. Sein Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Produkten aus Extrakten spezialisiert, die vorwie-gend aus Schweizer Alpenpflanzen gewonnen werden. 

Bereut hat er seinen Entscheid nie. Die Pflanzenwelt fasziniert ihn schon seit seiner Kindheit. Zwölf Jahre war er in der Pflanzenforschung tätig und hat zum Beispiel untersucht, wie Pflanzen mit Schwermetallen und Pathogenen umgehen. Er erzählt: «Pflanzen sind besser in der Lage, sich an eine veränderte Umwelt anzupassen als Menschen und Tiere. Ihre Fähigkeit, dabei gewisse Moleküle zu aktivieren, finde ich spannend.» Auch die antioxidative Kapazität von bestimmten Pflanzen sei für die Gesundheit des Menschen von grossem Interesse.


Fokus Prävention
Pharmalp entwickelt und vermarktet innovative Produkte aus natürlichen Inhaltsstoffen, die wissen-schaftlich erforscht sind. Viele Präparate werden zur Prävention von Erkrankungen eingesetzt und wir-ken gegen Stress, Schlafprobleme und Müdigkeit.  Philippe Meuwly ist überzeugt, dass Vorbeugen besser ist als Heilen. Der leidenschaftliche Hobbykoch ernährt sich vor allem von natürlichen, unverarbeiteten Nahrungsmitteln und treibt regelmässig Sport. Er sieht aber auch, dass ein gesunder Lebensstil für viele Menschen eine Herausforderung ist. Speziell für Frauen hat er Spirul-1® entwickelt, das Eisen aus einer bestimmten Spirulina-Sorte, einer Mikroalge, enthält.

Dieser Mikronährstoff bindet sich an Peptide, die die Aufnahme verbessern. Mit dem innova-tiven Präparat Hibiscol®, das aus einer Kombination von Pflanzenpolyphenolen besteht, bietet Pharmalp ein Präparat zur Unterstützung des Fettstoffwechsels und des Blutdrucks.
 

Swissness – praktisch von A bis Z
Pharmalp kooperiert bei der Forschung und Ent-wicklung mit diversen Schweizer Hochschulen wie der HES-SO Valais-Wallis in Sion und den Universitäten Basel und Genf. Die verwendeten Pflanzen werden vor allem von Walliser Biobauern in Lagen über 1500 Meter über Meer angebaut. Unter Schweizer Leitung wird Spirulina in einer natürlichen Umgebung in Ecuador gewonnen und Hibiscus sabdariffa auf einem Biobauernhof in Senegal angebaut. Die Wirkstoffe werden unter der Leitung von Pharmalp durch einen Partner extrahiert, der sein Labor im gleichen Gebäude hat. Die Herstellung des Endprodukts erfolgt ebenfalls in der Schweiz. Für die Logistik arbeitet Philippe Meuwly mit Polyval zusammen, einem Unternehmen, das sich auf die soziale Reintegration von Menschen mit Beeinträchtigung spezialisiert hat.

Vermarktung in der Schweiz und im Ausland Pharmalp-Produkte sind in rund fünfzig Prozent der hiesigen Apotheken und Drogerien erhältlich. Alle Grossisten führen sie im Sortiment. Zudem exportiert das Unternehmen seine Produkte nach Asien und in den Mittleren Osten. 
Philippe Meuwly dazu: «In diesen Ländern sind die Konsumentinnen und Konsumenten bereit, den Preis für Schweizer Pro-dukte zu bezahlen.» Auf die Frage, weshalb er sich nicht auf den Export in europäische Länder konzentriert, erklärt er: «Länder wie Deutschland oder Frankreich sind ebenfalls bekannt für hohe Qualität. Da sie aber im Vergleich zum Schweizer Markt mengenmässig etwa zehnmal so viel produzieren, sind die Preise dort deutlich tiefer. Da können wir noch nicht mithalten.»


Quelle : health-point.ch, Artikel von Susanna Steimer Miller
 

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